Was passiert, wenn das Schicksal drei eigensinnige und grundverschiedene Songwriter und Charaktere zusammenführt? Es entstehen Reibungsflächen und Symbiosen, Energien werden frei und wandeln sich in Musik, Bilder werden zu Worten und diese unbeschreibliche Magie breitet sich aus, die man irgendwie immer und immer wieder einzufangen und auszudrücken versucht.
Die Songs der Münchner Band Magnus erzählen Geschichten. Ohne sie zu benennen beschreiben sie Stimmungen und Befindlichkeiten und schaffen dabei bewusst rezeptionsästhetische Räume für die eigene Wahrnehmung. Während man auf ihnen ein Stück weiter durch die Zeit getragen wird, versuchen sie die Reise so angenehm wie möglich zu gestalten.
Treten Sie ein…
Vielleicht lieber Café, Bistro, Gasthaus, Restaurant oder Wirtschaft? Das gefiel uns damals, Ende 1983, als wir eröffneten, alles nicht. Da erinnerten wir uns an eine alte Bezeichnung, die uns bei alten Landgasthöfen und sogar auch in Berlin über den Weg lief: Reale Bierwirtschaft. Das waren früher Wirtschaften, die ein eingetragenes Bierschankrecht auf dem Gebäude hatten, ähnlich wie es z.B. bei Wassermühlen eingetragene Wassernutzungsrechte gab. Doch zurück zum Bier. Heutzutage hat diese Bezeichnung keine rechtlihe Bedeutung mehr, aber uns gefiel die Assoziationsbreite des Namens (wie reell oder nicht abgehoben). Und da es bei uns außer dem vorzüglichen Augustiner Bier auch noch andere Getränke und eine innovative Küche gibt, wurde das Stragula eine Realwirtschaft.